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Spanische Revolution

Donnerstag, September 17th, 2026


In der Spanischen Revolution von 1936 wurden in Aragon, Levante und Katalonien die Landwirtschaft kollektiviert und Kollektive in der Industrie gebildet. Anders als in der Sowjetunion klappte die Kollektivierung der Landwirtschaft in den spanischen anarchistischen Regionen, weil die Bauern sie wollten und nicht ablehnten, wie in der Sowjetunion. In der Landwirtschaft und in den Kollektiven in der Industrie und im Gesundheitswesen wurde gezeigt, dass man sich von unten selbst organisieren kann, ohne einen Boss zu haben. Die anarchistischen Arbeiter modernisierten die Betriebe und führten Innovationen ein. Sogar die Straßenbahnen fuhren pünktlich. Die Anarchisten schafften das Geld ab und führten Zeitgutscheine ein. Die Arbeitszeit in den Betrieben wurde auf acht Stunden festgesetzt. Obwohl Bauern berichteten, dass sie zwölf Stunden am Tag arbeiteten. Frauen waren gleichberechtigt. Es war natürlich nicht alles perfekt. Aber es funktionierte von 1936 bis 1939 erstaunlich gut. Die Revolution war anders als die Russische Revolution nicht von Banken finanziert, sondern aus den Beiträgen der Arbeiter zu den anarchistischen Gewerkschaften. Die Kollektivierung der Landwirtschaft, der Betriebe und des Gesundheitswesens basierte auf der freien Vereinbarung der Arbeiter und Bauern. Die Menschen erhielten den gleichen Lohn in Form von Zeitgutscheinen. Vorgesetzte und Bosse gab es nicht. Die Form des Anarchismus in Spanien war der Syndikalismus. Abtreibung waren erlaubt, wenn auch nicht in allen Gebieten. Auf dem Lande gab es nicht überall Abtreibungskliniken. Die Anarcho-Syndikalisten eigneten sich die Produktionsmittel an und arbeiteten auf Grundlage freier Vereinbarungen und ohne Chef und Hierarchien.